Augenprobleme bei Multipler Sklerose können sich ganz unterschiedlich zeigen – von Doppelbildern und unscharfem Sehen bis hin zu einem wackelnden Bild oder einem schwer greifbaren Schwindelgefühl. Doch gerade Störungen der Augenbewegung wie die internukleäre Ophthalmoplegie (INO) sind bei einer klassischen neurologischen Untersuchung nicht immer leicht zu erkennen.
Im Interview erklärt PD Dr. Anke Salmen, wie eine VR-basierte Okulografie Augenbewegungen präzise messen kann und welche Chancen eine genauere Diagnostik für Menschen mit MS bietet.
Wir sprechen unter anderem darüber:
Welche Augenprobleme bei MS auftreten können
Was eine internukleäre Ophthalmoplegie (INO) ist
Welche Beschwerden eine INO verursachen kann
Warum milde Augenbewegungsstörungen leicht übersehen werden
Wie die Untersuchung mit der VR-Brille funktioniert
Was Sakkaden über die Koordination der Augen verraten
Warum die VR-Methode zusätzliche INO-Fälle erkennen kann
Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt
Wie eine genauere Diagnose im Alltag helfen kann
Wo spezielle Untersuchungen der Augenbewegungen möglich sind
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