Alexander Stahmann, Medizinischer Informatiker und Geschäftsführer der MS Forschungs- und Projektentwicklungs-gGmbH, gibt Einblicke in eine wichtige Grundlage der Versorgungsforschung. Er erklärt, wie langfristige Beobachtungen aus neurologischen Praxen, Kliniken und Rehaeinrichtungen ausgewertet werden und warum sie klinische Studien sinnvoll ergänzen.

Im Gespräch geht es auch darum, wie die Angaben der Teilnehmenden geschützt werden, welche Rolle Lebensqualität und Alltagseinschränkungen spielen und wie Betroffene künftig stärker selbst eingebunden werden können. Weitere Schwerpunkte sind Therapiepräferenzen, Biomarker, internationale Zusammenarbeit und die langfristige Finanzierung solcher Forschungsstrukturen.

Porträt eines lächelnden Mannes vor weißem Hintergrund. Er ist etwa bis zur Hüfte zu sehen, hat sehr kurzes beziehungsweise kein Kopfhaar und trägt ein dunkelblaues Sakko über einem hellblauen Hemd. Seine Hände stecken in den Hosentaschen.

Den ausführlichen Beitrag mit zusätzlichen Erklärungen und weiterführenden Links findest du zum Nachlesen auf https://ms-perspektive.de/373-ms-register/

Diese Themen erwarten dich:

  • Unterschiede zwischen klinischen Studien, Abrechnungsinformationen und langfristigen Beobachtungen
  • Erhebung in Praxen, Kliniken und Rehaeinrichtungen
  • Einwilligung, Pseudonymisierung und geregelter Zugang
  • Symptome, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe
  • Patient-Reported Outcomes und digitale Selbstdokumentation
  • Wünsche und Prioritäten bei Behandlungsentscheidungen
  • sNfL, GFAP und Forschung zu progredienten Verläufen
  • verständliche Rückmeldung wissenschaftlicher Ergebnisse
  • Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsnetzwerken
  • Datenqualität, Weiterentwicklung und nachhaltige Finanzierung
  • Perspektiven für stärker individualisierte Behandlungskonzepte

Ressourcenliste

Fazit

Registerdaten können nur entstehen, wenn Menschen mit MS bereit sind, ihre Gesundheitsinformationen für Forschung und eine bessere Versorgung zur Verfügung zu stellen. Ebenso wichtig sind die Teams in neurologischen Praxen, Kliniken und Rehaeinrichtungen, die diese Angaben dokumentieren und damit langfristige Auswertungen ermöglichen. Jede Teilnahme kann dazu beitragen, Krankheitsverläufe, Versorgungslücken und die Auswirkungen der MS auf den Alltag besser zu verstehen.

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Nele

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