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Avsnitt

# 019 Ist Atmen, Eisbaden & Co. wirklich eine gute Lösung – oder nur eine schöne Umleitung?

Dela

Ist Atmen, Eisbaden & Co. wirklich eine gute Lösung – oder nur eine schöne Umleitung?

Atmen, kaltes Wasser, Bewegung, Aufräumen – all das hilft kurzfristig fast immer. Aber was, wenn dasselbe unangenehme Gefühl kurz danach wieder da ist?

Genau dieser Frage gehen Alexandra und Julia in dieser Episode nach: Ist State-Training eine elegante Art, Gefühle zu umgehen, oder ein echtes Werkzeug, um emotionale Kapazität aufzubauen? Die beiden sprechen offen über ihre eigene Erfahrung mit State-Training – wo es geholfen hat und wo es zur Vermeidung wurde – und entwickeln daraus eine klare Unterscheidung zwischen Regulieren, um ein Gefühl loszuwerden, und Regulieren, um es halten zu können.

Darum geht es in dieser Episode:

  • Die Unterscheidung zwischen einem Gefühl loswerden wollen und einem Gefühl halten können – und warum genau daran sich entscheidet, ob State-Training hilft oder nur ablenkt
  • Warum kurzfristige Tools wie Atmen, Eisbaden oder Aufräumen wichtig sein können, aber eben nur ein Teil der Gleichung sind
  • Ein Einblick in Julias und Alexandras eigene Erfahrung mit State-Training, inklusive der Erkenntnis, dass auch Aufräumen eine Form von Vermeidung sein kann
  • Warum ein System, das ständig reguliert werden muss, nicht wirklich ruhig ist, sondern nur gemanagt
  • Wie sich Alexandras Leben verändert hat, seit sie gelernt hat, unangenehme Gefühle zu halten, statt sie wegzumachen

Zitat aus der Episode:„Reguliere ich mich, um das Gefühl loszuwerden – oder reguliere ich mich, um das Gefühl halten zu können?" – Alexandra

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