Wir sind ziemlich gut darin geworden, uns selbst zu korrigieren.
Du fühlst Dich schlecht? → Denk positiver.
Du hast Angst? → Beruhige Deine Gedanken.
Du zweifelst an Dir? → Arbeite an Deinen Glaubenssätzen.
Und ja: Natürlich haben unsere Gedanken Einfluss auf uns.
ABER was, wenn wir dabei eine ziemlich entscheidende Sache übersehen?
Nämlich den Körper, aus dem heraus wir denken und vor allem die Welt wahrnehmen?
Denn wenn Du seit Tagen schlecht schläfst, kaum draußen warst, Dein Körper permanent unter Strom steht und Du eigentlich nur noch funktionierst, kannst Du Dir natürlich einreden: „Das Leben ist schön.“
Ja. Kannste machen. 😄
Die durchaus interessantere Frage wäre für mich aber:
Aus welchem körperlichen Zustand heraus schaust Du gerade in die Welt und auf Dein Leben?
Der Punkt ist echt spannend.
Denn wir versuchen inzwischen nicht nur mit positivem Denken, sondern auch mit Meditation, Yoga, Atemtechniken und sogar Embodiment ständig, uns in einen vermeintlich „besseren“ Zustand zu bringen.
Und taddaaa: Schon haben wir aus unserem Körper das nächste Optimierungsprojekt gemacht.
Dabei geht es im tiefsten Kern um etwas völlig anderes.
Nämlich nicht darum, Dich permanent zu korrigieren. Sondern darum, mit dem, was JETZT in Dir lebendig ist, wirklich DA sein zu können.
Was genau das mit Deiner Wut zu tun hat, warum Entspannung nicht unbedingt bedeutet, auf der Couch zu kollabieren, und weshalb Dein Körper möglicherweise viel mehr Einfluss darauf hat, wie Du Dein Leben erlebst, als Du denkst – darüber spreche ich in dieser Podcastfolge.
Und ich sag mal so:
Du musst ganz sicher NICHT an Deinen Glaubenssätzen herumschrauben oder an Dir arbeiten.
Klingt das erleichternd? Dann lausch rein.
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