Eigentlich weißt Du, wann Dir etwas zu viel ist. Stimmt’s? Du spürst dieses kurze Zusammenziehen in Deinem Körper. Die Enge in der Brust. Den Ärger. Dieses innere „Oh nö …“.

Naja, und dann? „Ja klar, mach ich.“ „Ach komm, so schlimm war das doch nicht.“ „Der hat das bestimmt nicht so gemeint.“ Und schwupps bist Du über Deine eigene Grenze gegangen.

Das tricky Ding daran ist: Das Problem ist möglicherweise gar nicht, dass Du Deine Grenzen nicht spürst. Ich würde eher sagen: Du hast sie gespürt.

Aber die wesentlich interessantere Frage ist: Was machst Du denn mit dem, was Du spürst? Denn eine Grenze zu fühlen und bei der eigenen Grenze zu bleiben, sind de facto zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Und genau darüber spreche ich in dieser Podcastfolge. Warum wir beim Thema Abgrenzung häufig viel zu spät ansetzen, weshalb ein „besseres Nein“ allein noch lange keine gesunde Grenze macht – und was echte Selbstachtung damit zu tun hat. Denn irgendwann darf das, was Du in Dir wahrnimmst, auch klare Konsequenzen nach außen haben. Nicht wahr?

Und NEIN: Dafür musst Du weder hart noch laut werden. Im Gegenteil. Je früher Du Deine Grenze wahrnimmst, desto weniger laut muss sie häufig werden.

Also: Wo ist DEIN Stopp? Uuund, noch viel spannender: Was passiert in Dir, wenn Du Dein Stopp bereits gespürt hast? Ja, was dann??

Reinlauschen lohnt sich.

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