In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Unterschied zwischen bloßer Anwesenheit und echter Präsenz im gegenwärtigen Moment. Er beleuchtet anhand eines Beispiels, wie das ständige Hetzen nach der Zukunft oder das bloße Dasein ohne innere Beteiligung zu einer hohlen Hülle führen kann, die andere Menschen nicht wirklich erreicht. Lehofer argumentiert, dass eine kurze, aber vollkommene Präsenz oft wertvoller ist als stundenlanges Anwesensein ohne emotionale Beteiligung. Er betont, dass wir unsere Lebendigkeit nicht allein aus uns selbst schöpfen können, sondern auf die offene Präsenz des Gegenübers angewiesen sind. Die größte Einsamkeit entstehe dabei nicht im Alleinsein, sondern in der Nähe eines Menschen, der sich einem nicht öffnet.
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