In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man Wunder bewirken kann, indem er die Heilungsgeschichte des gelähmten Mannes aus dem Neuen Testament analysiert. Er betrachtet die Handlung der Freunde, die das Dach abdecken, als Metapher dafür, dass man aus seiner vermeintlichen Abnormalität heraus neue Perspektiven auf die Welt gewinnen muss, um das Zauberhafte im Leben anerkennen zu können. Lehofer definiert Sünden dabei schlicht als Handlungen gegen die Liebe, die aus dem Ego statt aus der Verbundenheit entstehen. Indem Jesus dem Mann die Sünden vergibt, aktiviert er dessen inneres Potential und schafft die eigentliche Voraussetzung für die Heilung. Er betont, dass Wunder nicht geplant werden können, sondern entstehen, wenn man sich öffnet und aus der Liebe handelt, um dann erstaunt festzustellen, was im Alltag möglich ist.

Hinweis: Diese Woche gibt es ausnahmsweise eine Wiederholung, da ich mich derzeit auf einer längeren Bildungsreise befinde. Nächste Woche gibt es wieder wie gewohnt eine neue Episode von mir.

– Michael Lehofer

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