Die Mieten steigen, bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper und für viele Arbeiter wird die eigene Wohnung zur immer größeren finanziellen Belastung. Doch warum schafft es der Markt nicht, genügend bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen?Die Wohnungspolitik entwickelte sich vom staatlich geförderten Wohnungsbau über die Privatisierungen der 1990er und 2000er Jahre bis zur heutigen Wohnungskrise. Der kapitalistische Wohnungsmarkt funktioniert nicht nach den Bedürfnissen der Menschen, sondern nach dem Profitinteresse des Kapitals.Beim Volksentscheid 2021 stimmte eine große Mehrheit der Berliner für die Vergesellschaftung von 240.000 Wohnungen. Doch umgesetzt wurde der Volksentscheid bis heute nicht. Was zeigt dieser Kampf über die Grenzen parlamentarischer Politik und des bürgerlichen Staates?Welche Rolle spielten Mietendeckel, SPD, Grüne und Linkspartei? Welche Bedeutung hat die Eigentumsfrage und warum ist die Wohnungsfrage unmittelbar mit dem Klassenkampf verbunden?
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