Reichen gute Absichten aus, um eine bessere Welt zu schaffen? Und wie helfen wir der Arbeiterklasse wirklich?Die Linkspartei will „organisierende Klassenpartei“ werden und setzt dabei auf Nachbarschaftsarbeit, Sozialsprechstunden, kostenlose Frühstücke, Fußballturniere und Mieten-Apps. Doch kann solche „Basisarbeit“ tatsächlich die Macht des Kapitals brechen?Solche Hilfsangebote können einzelne Menschen unterstützen, brechen aber nicht mit den Verhältnissen, die Armut, Wohnungsnot und Ausbeutung überhaupt hervorbringen. Die Gefahr besteht darin, die Arbeiterklasse nicht als revolutionäre Kraft zu verstehen, sondern als Menschen, um die sich gekümmert werden muss.Ein Blick auf die Salvation Army und die russischen Narodniki zeigt die Grenzen dieses Ansatzes. Im Gegensatz dazu entwickelten die russischen Marxisten eine andere Methode: Nicht die Folgen des Kapitalismus verwalten, sondern das Klassenbewusstsein der Arbeiterklasse heben und sie um ein revolutionäres Programm organisieren, um sie auf die sozialistische Revolution vorzubereiten.Wenn die Linkspartei tatsächlich eine Klassenpartei werden will, muss sie mit dem Reformismus brechen. Mieten-Apps und Sozialsprechstunden können keinen Ersatz für Klassenkampf darstellen. Die Aufgabe von Kommunisten ist es, eine revolutionäre Kaderpartei aufzubauen, in die Kämpfe der Arbeiterklasse zu intervenieren, ihr Klassenbewusstsein zu heben und den Weg zur sozialistischen Revolution aufzuzeigen.Wir brauchen keine bessere Verteilung der Krümel. Wir wollen den ganzen Kuchen!
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