Frauen schneiden in 13 von 19 Leadership-Kompetenzen besser ab als Männer. Und zweifeln trotzdem an sich selbst. Maren Wölfl benennt in dieser Folge, woran das liegt: an Strukturen, die Frauen klein halten, und an Frauen, die dabei mitmachen.
Maren Wölfl ist Business Coach, Lektorin an der Fachhochschule Wien und Unternehmerin des Jahres. In ihrem neuen Buch „Female Wake-up Call" (Wiley) beschreibt sie, wie Frauen souverän, authentisch und wirksam in Führung gehen. Im Gespräch mit Dr. Verena Stahl erzählt sie von ihrer eigenen Zeit als „fleißige Ameise", von einem HR-Leiter, der ihr seine Haltung zur Arbeitszeit seiner Frau auf der Männertoilette mitteilte, und davon, warum sie Frauen rät, das System zu hinterfragen statt sich selbst.
**Themen dieser Folge:**
- Welche Führungskompetenzen Frauen mitbringen und warum Empathie in der hybriden Arbeitswelt zum Erfolgsfaktor wird
- Die 30-Prozent-Marke: ab wann sich in Teams etwas bewegt
- Das Bild der fleißigen Ameise, die Erwartungen anderer erfüllt bis zur Erschöpfung
- Marens 120-80-50-0-Regel als Gegenmodell zum Dauer-Vollgas
- Der Stuhl mitten im Raum: warum Frauen sich für blaue Flecken entschuldigen, statt den Stuhl wegzustellen
- „Im gefährlichen Alter": wie Kinderwunsch und Schwangerschaft Karrieren zwischen 25 und 40 ausbremsen. 20 Prozent der Frauen bekommen nie Kinder
- Warum das Wort „Powerfrau" keinen Gegenpart hat
- Die Welle der Empörung, wenn eine Frau ins Top-Management kommt, und wie jede Einzelne sie stoppen kann
- Selbstführung: am Lenkrad sitzen statt auf dem Beifahrersitz
- Wie du mit dir selbst sprichst, wenn du mit dir sprichst wie mit einer guten Freundin
Maren Wölfls Satz aus der Folge, der hängen bleibt: „Wir brauchen nicht Menschen, die lauter sind. Wir brauchen Menschen, die klarer sind."
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