Overthinking ist nicht Klugheit, die zu viel arbeitet. Overthinking ist Angst, die sich als Klugheit verkleidet.
Du kennst das vielleicht. Eine kurze Mail an eine Kundin steht an. Etwas, das dich zehn Minuten kosten sollte. Eine Stunde später sitzt du immer noch davor, hast den Satz dreimal umgeschrieben und dir vier Reaktionen ausgemalt, die dein Gegenüber haben könnte.
In dieser Solofolge schauen wir genau hin. Was Overthinking eigentlich ist und warum es nicht um die Menge an Gedanken geht, sondern um ihre Art. Was die Forschung von Susan Nolen-Hoeksema zu reflektivem Nachdenken und Brüten sagt. Und warum gerade Menschen mit People-Pleasing-Anteilen so anfällig dafür sind, dass ihre innere Qualitätskontrolle nie ausgeschaltet wird.
Ich teile drei typische Overthinking-Muster aus meiner Coaching-Praxis. Den gedanklichen Probelauf, die rückwärts gerichtete Analyse und die endlose Pro- und Kontra-Liste.
Und dann bekommst du fünf konkrete Hebel, die in meinen Coachings wirksam sind. Über den Körper aussteigen. Den Gedanken adressieren statt analysieren. Eine Entscheidung treffen, auch wenn sie nur mittelgut ist. Dir selbst eine Frist setzen. Und mit einem Menschen deines Vertrauens sprechen statt mit dir selbst.
Wenn du heute aus dieser Folge nur einen Satz mitnimmst, dann vielleicht den. Du bist nicht deine Gedanken. Du bist die, die sie wahrnimmt. Und wer wahrnimmt, hat immer eine Wahl.
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