„Das Vicky“ nannte Simone Bär ihren damaligen Schützling, weil sich die Schauspielerin Vicky Krieps auch schon in ihren Anfangsjahre jeglicher Zuschreibung entzog. Susanne Bormann spricht mit der Präsidentin der Deutschen Filmakademie über die Suche nach Wahrhaftigkeit in der Glamour-Scheinwelt des Filmes, wie sich ihre internationale Karriere entwickelt hat und sie eines Tages mit Paul Thomas Anderson und Daniel Day Lewis am Set von „Der Seidene Faden“ stand.
Es geht um Aufrichtigkeit im Spiel, das „nicht reagieren müssen“ und aushalten von Stille aber auch um Rollenbilder von Frauen im Film und der Gesellschaft.
Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel
Musik: Martin Todsharow
Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram
Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann
Kapitel
00:09:02 Filmfestspiele in Venedig mit Jim Jarmuschs Film „Father Mother Sister Brother“ 00:15:36 Biografie 00:21:10 Die Rolle kommt und lädt mich ein auf dieses Treffen - Auswahl an Rollen 00:28:42 Gretchenfrage 00:35:50 Die Suche nach Wahrhaftigkeit und einem leeren freien Raum 00:42:30 Mutter sein und drehen, gleich zu Beginn der Karriere 00:51:35 Der Weg zum internationalen Durchbruch mit Daniel Day Lewis in „Der Seidene Faden“ von Paul Thomas Anderson 01:05:48 Der Dreh mit Daniel Day Lewis, dem Angstgegner vieler Schauspielkolleg:innen 01:19:10 Familien-Background 01:29:34 Unterschiede zwischen internationalen und deutschen Produktionen in der Arbeitsweise 01:36:43 Das Aneignen von Figuren und über das „nicht reagieren müssen“ und Aushalten von Stille 01:45:42 Erwartungen an die Rolle als Frau, Schauspielerin und Mutter 01:57:54 Der Spagat zwischen Ehrlichkeit, unangepasster Frau und Pressearbeit
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