Susanne Bormann trifft Dirk Beinhold, Geschäftsführer der Firma Akkord Film, die sich erfolgreich dem Kinderanimationsfilm verschrieben hat. Im Gespräch geht es um die Stoffentwicklungsabteilung als Kernkompetenz des Unternehmens, darum, warum im Animationsfilm die netteren Menschen arbeiten und was ihm sein Studium sowie sein Arbeitsaufenthalt in den USA für das Produzieren in Deutschland gebracht haben – zum Beispiel die Erkenntnis, dramaturgische Entwicklung und Marketing miteinander zu verknüpfen.
Außerdem geht es um filmpolitische Themen, etwa um das Missverhältnis zwischen der Bedeutung von Kinderfilmen für Gesellschaft und Demokratiebildung und den Geldern, die dem Kinderfilm zur Verfügung stehen. So werden beispielsweise beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur zwei Prozent der Mittel für Kinderformate ausgegeben, obwohl Kinder zwölf Prozent der Bevölkerung ausmachen und Medieninhalte sie stark und nachhaltig prägen.
Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel
Musik: Martin Todsharow
Fotos: Mattia Tezzele, Akkord Film
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann
Kapitel
00:00:00 Biographie und Vorstellung 00:05:49 Gretchenfrage 00:10:17 Benefit von den Arbeitsjahren in den USA im Bezug auf Stoffentwicklung 00:19:25 Kernkompetenz der Akkordfilm: Die Dramaturgie- und Stoffentwicklungsabteilung 00:24:59 Unterschiede in der Herstellung im Vergleich zum Realfilm 00:32:08 Wie entsteht die künstlerisch-kreative Welt im Animationsfilm 00:43:32 Die Höhen und Tiefen der Firma 00:51:12 Selbstfürsorge und Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie in der Firmenstruktur und im Arbeitsklima 00:55:50 Das Reizvolle und die Besonderheiten am Kinderfilm 01:00:29 Möglichkeiten und Verantwortung vom Kinderfilm für die Gesellschaft und die Demokratieförderung 01:10:29 Auch Streamer investieren nicht in deutsche Animation, obwohl das mit die erfolgreichsten Produkte sind 01:16:35 Ausbildung im Bereich Animation 01:21:11 Die wichtigsten Partner und Wegbegleiter 01:24:48 Was möchtest du jungen Filmemachern mitgeben? Über den Vorteil, nicht zu ehrfürchtig zu sein
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