Wann bringt uns das Nachdenken über uns selbst wirklich weiter – und ab wann dreht es sich nur noch im Kreis?
In dieser Folge sitze ich wieder mit Xenia Matthies und Bianca Enderlin zusammen. Diesmal geht es um die Reflexion selbst: die Fähigkeit, die eigenen inneren Zustände auf einer Metaebene nicht nur wahrzunehmen, sondern zu beobachten.
Es geht um:– Beobachten statt nur wahrnehmen: Reflexion als Beobachtung erster und zweiter Ordnung– Reflexion als Voraussetzung für Entwicklung – und die Kehrseite: die nächtliche Grübelschleife– Neurodivergenz, selbstreferentielles Denken und Masking als Form der Reflexion– Reflexion für sich selbst vs. als „Bedienungsanleitung" fürs Gegenüber – und die Frage, wie viel Verantwortung wir für die Wirkung des Gesagten tragen– Getrennte Wirklichkeiten: „Meine Realität ist nicht deine Realität" – gibt es überhaupt eine gemeinsame?– Bewertung als Kernproblem und die Rolle von Kontext– KI als Reflexions-Werkzeug: aktiv nach den eigenen Blindspots fragen, statt sich bestätigen zu lassen – und die Gefahr, nur noch in Ergebnissen statt in Prozessen zu denken
Ein tastendes, ehrliches Gespräch darüber, warum der Mut, sich selbst infrage zu stellen, kein Rückschritt ist, sondern gesundes Wachstum.
Hinweis: Wir sind keine Psycholog:innen und teilen persönliche Erfahrung. Xenia Matthies ist Wirtschaftspsychologin und systemische Beraterin; Bianca Enderlin arbeitet an der Schnittstelle von Mensch und KI.
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