#022 "Independence Day" von Roland Emmerich
Leinwandlegenden über Independence Day: Roland Emmerichs Alien-Invasion, Will Smiths Durchbruch, 90er-Jahre-Blockbusterkino und die Geburt des modernen Eventfilms.
Am 02. Juli kommen sie an.
Am 03. Juli legen sie unsere Welt in Schutt & Asche.
Am 04. Juli feiern wir unseren Independence Day!
In dieser Folge von Leinwandlegenden nehmen wir uns einen der größten Science-Fiction-Blockbuster der 90er Jahre vor: Independence Day von Roland Emmerich, der am Tag der Veröffentlichung dieser Folge auch noch 30jähriges Jubiläum feiert!
Kaum ein Film steht so sehr für das Eventkino der späten Neunziger wie dieser gigantische Alien-Invasionsfilm aus dem Jahr 1996. Riesige Raumschiffe über den Metropolen der Welt, die ikonische Zerstörung des Weißen Hauses, pathetische Reden, explodierende Wahrzeichen und Will Smith auf dem Weg zum globalen Superstar: Independence Day ist Popcornkino im maximalen Breitbildmodus.
Wir sprechen darüber, warum der Film damals so eingeschlagen hat, wie clever die Marketingkampagne rund um den legendären Super-Bowl-Spot funktionierte und weshalb Roland Emmerich mit seiner Mischung aus handgebauten Modellen, Miniaturen und frühen digitalen Effekten eine visuelle Wucht erzeugte, die vielen modernen CGI-Blockbustern heute fehlt.
Natürlich schauen wir auch genauer hin: Wie plausibel ist diese außerirdische Invasion eigentlich? Was würden Raumschiffe dieser Größe in der Erdatmosphäre wirklich anrichten? Und warum funktioniert der Film trotz aller physikalischen Absurditäten, erzählerischen Vereinfachungen und naiven Erlösungsfantasien bis heute so erstaunlich gut?
Eine ausführliche, nostalgische und gleichzeitig kritische Filmanalyse über Independence Day, Roland Emmerichs Blockbusterkino, das Kinojahr 1996, Will Smiths Durchbruch und die Frage, warum dieser Film auch Jahrzehnte später noch immer eine so gewaltige Faszination ausübt.