Radical Sparks
Avsnitt

#013 Wie wir aus Gefühlen unser eigenes Gefängnis bauen

Dela

Du denkst, du fühlst. Aber fühlst du wirklich?

Die meisten von uns haben sehr früh gelernt: Schlechte Gefühle müssen weg. Schnell. Irgendwie. Und wir sind verdammt gut darin geworden – durch Ablenken, Wegdrücken, Ausagieren. Nur: Weggefühlt haben wir sie nie.

In dieser Episode sprechen Alexandra und Julia darüber, was es wirklich bedeutet, ein Gefühl in deinem Körper zu fühlen – und was der Unterschied ist zwischen einem Gefühl zu verstehen und es wirklich zu erleben. Sie teilen eigene Erfahrungen, die sie dahin gebracht haben: den Moment, wo Fühlen plötzlich kein Konzept mehr war, sondern eine Erfahrung. Und sie erklären, warum genau das der Schlüssel ist – zu mehr Freiheit, klareren Entscheidungen und einem Leben, das sich nicht mehr wie ein Labyrinth anfühlt.

Das nimmst du mit:

  • was der Unterschied ist zwischen einem Gefühl zu denken und es wirklich zu fühlen – und warum das einen riesigen Unterschied macht
  • die drei häufigsten Wege, wie wir Gefühle nicht fühlen: Wegdrücken, Ausagieren, Ablenken – und welchen du kennst
  • warum deine Gefühle, solange sie nicht gefühlt werden, unbewusst dein Leben steuern
  • was „emotionale Kapazität" wirklich bedeutet – und warum es ein Skill ist, den man lernen kann
  • wie der Moment zwischen Reiz und Reaktion der entscheidende Hebel ist – und wie du ihn trainierst

Zitat aus der Episode:„Ich habe mich in meinen Gefühlen eingekerkert – und habe nicht gemerkt, dass die Gitterstäbe meines Gefängnisses die Gefühle waren, die ich nicht fühlen wollte."

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