Ein harmloser Apfelbaum brachte Svenja Leiber auf die Geschichte einer jungen NS-Zwangsarbeiterin. Aus ihren Recherchen ist ihr Roman "Nelka" entstanden. Eine fiktive Geschichte mit erfundenen Figuren, aber tief verwurzelt in der gewaltvollen Historie des 20. Jahrhunderts. Basierend auf dem Schicksal von Millionen zwangsverschleppter Frauen aus Osteuropa während der Nazi-Zeit.
Svenja und Nadine besuchen die Gedenkstätte und lassen sich zeigen, unter welchen Bedingungen Zwangsarbeiter in den Baracken leben mussten. Sie reden über Svenjas Recherchen und aktuelle Lieblingsbücher.
Das Buch
Svenja Leiber: "Nelka", Suhrkamp, 200 Seiten
Svenja empfiehlt
Lena Gorelik: "Alle meine Mütter", Rowohlt, 272 Seiten
Nadine empfiehlt
Jaqueline Scheiber: "Schwimmen / Schweben", Leykam, 144 Seiten
Die Autorin
Svenja Leiber lebt in Berlin. 1975 wurde sie in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. 2005 veröffentlichte sie ihren ersten Erzählungsband: "Büchsenlicht", seit 2010 hat sie fünf Romane veröffentlicht, zuletzt "Staub" (2018), "Kazimira" (2021) und nun "Nelka".
Der Ort
Dokumentationszentrum und Gedenkstätte NS-Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide.
https://www.ns-zwangsarbeit.de/
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