Christoph Peters neuer Roman ist ein tiefer Einblick in das Denken und Fühlen eines Kreativen. In "Entzug" erzählt der Berliner Schriftsteller vom Trinken und vor allem: vom Nicht-Trinken. Während der erste Teil in den Irsinn im Kopf eines Alkoholikers eintaucht, beschreibt der zweite, längere Teil des Buches den Entzug in einer Suchtklinik, die Mitinsassen, das Nüchternwerden und vor allem: das Neuverorten.
Mit Anne-Dore hat Christoph Peters in der rbb Dachlounge gesprochen: über die autobiographischen Züge, die sein Roman trägt, das Finden der Tonlagen, trinkende künstlerische Identifikationsfiguren und über die Alltäglichkeit von Schnapspralinen, Begrüßungsschnaps und Frühschoppen.
Das Buch
Christoph Peters: "Entzug", Luchterhand Verlag, 398 Seiten, 24,00 Euro.
Der Autor
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar am Niederrhein geboren. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, u.a. "Stadt, Land, Fluß", "Wir in Kahlenbeck", "Mitsukos Restaurant", "Dorfroman" und zuletzt die Trilogie "Der Sandkasten", "Krähen im Park" und "Innerstädtischer Tod", angelehnt an Wolfgang Koeppens Nachkriegstrilogie. Peters lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Veronika Peters, in Berlin.
Der Ort
Studio 14 im rbb: https://www.studio14-dierbbdachlounge.de
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