Lazi bricht von Berlin nach Ungarn auf, um das Gewehr des verstorbenen Großvaters zu finden. Die Mission: Schießen lernen und Rache üben. Dafür muss Lazi aber erst den Verwandten im Dorf gegenübertreten, die Lazi noch unter anderem Namen mit einem anderen Körper kennen. Muri Daridas Debütroman "King Cobra" erzählt von einer Häutung, von Widerstand und Ich-Werdung zwischen dem Órban-geprägten Ungarn und Deutschland. Muri Darida lebt in Berlin und Budapest, und nimmt Nadine mit an den Ort, wo der eigene Hund immer Fleisch vom Grill mopst und die Seele zwischen alten Bäumen, Wildschweinen und Gewässern durchatmen kann: In den Volkspark Rehberge in Berlin-Wedding. Das Buch Muri Darida: "King Cobra", 288 Seiten, dtv. Die Bücher, über die Nadine und Muri sonst noch sprechen: Muri empfiehlt István Örkény: "Familie Tót", übersetzt von Vera Thies, Henschel Verlag, 141 Seiten, nur noch antiquarisch oder in Bibliotheken. Vailes Shepperd: "A Good Ending for Bad Memories", Bold Story Press, 310 Seiten, nur auf Englisch erhältlich. Nadine empfiehlt Angela Steidele: "Ins Dunkel", 360 Seiten, Suhrkamp. Autor*in Muri Darida lebt in Berlin und Budapest, berichtet für deutsche Medien wie Zeit online, arte, taz über Ungarn, Widerstandsbewegungen und rechtspopulistische Verschwörungserzählungen. Muri Darida hat viele Jahre in der Psychotherapie gedolmetscht und Erzählungen in Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2024: taz Publikumspreis beim Open Mike in Berlin. "King Cobra" ist der Debütroman. Der Ort Volkspark Rehberge in Berlin Wedding

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