Wie steht es um das transatlantische Sicherheitsversprechen? Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026 fand vor dem Hintergrund wachsender Unsicherheit über die künftige Rolle der Vereinigten Staaten im transatlantischen Bündnis statt. Besonders seit U.S.-Präsident Trumps Forderung nach der Besitznahme Grönlands, steht das nordatlantische Sicherheitsbündnis massiv unter Druck: Kann sich Europa auch in Zukunft auf Artikel 5 des Nordatlantikvertrags, die NATO-Beistandspflicht, verlassen? Die Erwartungen an die MSC 2026 waren entsprechend hoch. Insbesondere die mit Spannung erwartete Rede von U.S. Secretary of State Marco Rubio sollte Klarheit über den Zustand der transatlantischen Partnerschaft schaffen. Zwar schlug Rubio versöhnlichere Töne gegenüber den europäischen Partnern an, machte jedoch zugleich deutlich, dass eine erneuerte Zusammenarbeit an die außenpolitischen Prioritäten der Trump-Administration geknüpft sein wird.
Wie reagieren nun die europäischen Staaten auf Washingtons Erwartungshaltung? Gab es in München richtungsweisende Signale für eine künftig größere verteidigungspolitische Eigenverantwortung Europas? Besteht die Aussicht auf eine Erneuerung der transatlantischen Partnerschaft oder wird sich die sicherheitspolitische Entfremdung zwischen Europa und den USA weiter vertiefen?
In dieser Folge von „America’s Choice” schauen wir gemeinsam mit unseren Gästen Peter Rough, Jenny Leonard und Tobias Bunde auf die Geschehnisse der MSC 2026 und diskutieren gemeinsam: Was bedeuten die Ergebnisse der Konferenz für die transatlantischen Beziehungen und die globale Sicherheitsordnung?
Podden och tillhörande omslagsbild på den här sidan tillhör
Aspen Institute Deutschland e.V.. Innehållet i podden är skapat av Aspen Institute Deutschland e.V. och inte av,
eller tillsammans med, Poddtoppen.