Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang
angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden.
Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und
1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren
gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen
Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der
Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von
KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als
Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben.
Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das
erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT.
Wo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit
optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse
der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger
als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle
Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und
Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende
nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden,
damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau
der Grenzschutzagentur Frontex vor.
Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic
Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab
Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche
für Atommüll geeignet
Empfehlung zum Thema Frontex: In unserer Podcastserie "Mohamed gegen ICE
– ein amerikanischer Albtraum" geht es auch darum, was sich die EU beim
Thema Abschiebungen von ICE abschaut.
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