In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris
kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund
100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die
rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit
Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im
gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten
auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am
Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort
beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß
auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt.
Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer
Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am
Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner
verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in
den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition
sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er
Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt
in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck
steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter
dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren
mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche
Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion
in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris
RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag der Rechtspopulisten in
Frankreich erwartet
Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in
Frankreich
Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
legen«
Autoindustrie: Audi kündigt auf Wahlkampfveranstaltung von Trump erstes
US-Werk an
Subventionen: Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA
Autoindustrie: Audi senkt Prognose für 2026 und hofft auf das zweite
Halbjahr
Deutsche Autoindustrie: »Jetzt sind wir wieder da: in der völligen
Unsicherheit«
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