Schuldgefühle gehören für viele Eltern zum Alltag. Das Gefühl, nicht genug zu sein, zu wenig Zeit zu haben oder den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, kennen die meisten – oft leise im Hintergrund, manchmal sehr präsent.

In dieser Folge schauen wir genauer hin: Woher kommen diese Schuldgefühle eigentlich? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Erwartungen und innere Vorstellungen davon, wie Elternschaft „sein sollte“? Und warum sind diese Maßstäbe oft kaum realistisch?

Wir sprechen darüber, welche Funktion Schuldgefühle eigentlich haben können – und warum sie uns manchmal helfen, unser Verhalten zu reflektieren und Dinge zu verändern, aber oft auch einfach nur belasten, ohne dass sich etwas verändert.

Es geht also nicht darum, Schuldgefühle komplett loszuwerden – sondern sie besser zu verstehen: Wann geben sie einen hilfreichen Hinweis auf eigene Werte? Und wann sind sie eher Ausdruck von überhöhten Erwartungen, die uns im Alltag im Weg stehen?

Eine Folge für alle Eltern, die sich manchmal fragen, ob sie genug sind – und die einen realistischeren und freundlicheren Umgang mit sich selbst finden möchten.

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Quellen: 

Aarntzen, L., Derks, D., van Steenbergen, E. F., & van der Lippe, T. (2023).

Work–family guilt: The role of gender, work hours, and gender role attitudes. Journal of Occupational Health Psychology, 28(1), 1–14. https://doi.org/10.1037/ocp0000328


Music for Creators. (n.d.). Upbeat motivational acoustic corporate [Music]. Free Music Archive. https://freemusicarchive.org

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