Volkswagen soll seinen weltweit mehr als 660.000 Beschäftigten bis 2030 keine Lohnerhöhung mehr zahlen, nach Angaben des Weltkonzernbetriebsrats gilt die Vorgabe schon seit Anfang Oktober. Christian Bubeck geht mit Markus Krall die Zahlen durch, vom Gewinneinbruch um 32,9 % im zweiten Quartal über den Schrumpfplan auf 9 Millionen Autos bis zu 100.000 Stellen, die wegfallen sollen. Markus Krall rechnet vor, wie der Konzern mit 300 Milliarden Fremdkapital in eine Zinsspirale geraten kann, und wettet, dass es VW ohne politische Kehrtwende in Europa in fünf Jahren so nicht mehr gibt. Dazu die Frage, ob VW zum Rüstungskonzern wird und warum die IG Metall kaum noch einen Hebel hat. Für Markus Krall ist VW das Brennglas Deutschlands, und nach VW kommen die anderen.
00:00 Intro 00:59 Keinen Cent mehr bis 2030 02:06 Warum VW in Deutschland nicht mehr mithält 08:08 Was in den internen Unterlagen steht 10:14 Vorstand gegen Betriebsrat und IG Metall 12:23 Gewinneinbruch und Schrumpfplan 16:20 600 Milliarden Bilanz und die Zinsspirale 20:42 Die Wette um VW und der Rüstungskonzern 26:43 100.000 Stellen, Abfindungen und die Manager 34:20 IG Metall am Nasenring, VW als Brennglas
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