Gia Georgina nahm Kokain irgendwann nicht mehr nur in langen Nächten. Sie griff auch dazu, wenn sie einkaufen oder ihren Haushalt erledigen wollte. Als sie in der Entzugsklinik ihre ADHS-Diagnose bekam, konnte sie vieles aus ihrem bisherigen Leben neu einordnen.
In unserem Gespräch erzählt Gia, wie sich ihr Konsum entwickelte und welche Schwierigkeiten sie in Beziehungen, im Beruf und mit Geld erlebte. In ihrem damaligen Umfeld wollte sie auch beim Sex dazugehören und verstehen, warum die anderen offenbar Spaß daran hatten. Sie probierte Dinge aus, die sich für sie nicht gut anfühlten, und griff zu mehr Alkohol und Drogen – ohne dass sie sich dadurch wohler fühlte.
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