Sex gilt als Zeichen von Nähe, Gesundheit und einem erfüllten Leben. Doch was passiert, wenn wir keine Lust haben und plötzlich das Gefühl bekommen, mit uns stimme etwas nicht?
In dieser Folge spreche ich mit der Journalistin und Autorin Maria Popov über ihr Buch „Kein Bock Club“ und die Frage, warum sexuelle Unlust in unserer Gesellschaft noch immer so häufig als Problem betrachtet wird. Maria erzählt davon, wie sie ihre Asexualität erkannt hat und wie befreiend es sein kann, zu verstehen, dass man sich nicht verändern oder reparieren muss.
Wir sprechen darüber, warum Sex so stark überbewertet wird, wie gesellschaftliche Erwartungen unseren Blick auf Beziehungen und Intimität prägen und weshalb Unlust selbst in Therapie und Medizin noch immer pathologisiert werden kann. Es geht um Asexualität, Scham, Verlegenheitsex, Körpergrenzen und die Frage, wer eigentlich davon profitiert, dass Sex als selbstverständlich und notwendig gilt.
Und darum, was möglich wird, wenn wir aufhören, Lustlosigkeit sofort beseitigen zu wollen und ein klares Nein nicht als Mangel verstehen, sondern als selbstbestimmte Entscheidung.
PS: Der Podcast geht mit dieser Folge in die Sommerpause!
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Buch: Kein Bock Club: Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben
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Mein aktuelles Buch: Kopf aus – Lust an: Wie du deine Lustlosigkeit überwindest und ein erfülltes Sexleben führst.
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