In dieser Folge wird es persönlich. Ich spreche mit Lukas Böse darüber, wie man aus vermeintlichen Schwächen eine Stärke macht. Lukas ist Stotterer und hat sich vor rund drei Jahren entschieden, genau das nicht mehr zu verstecken, sondern zu seiner Marke zu machen – im Branding, auf LinkedIn, im Business. Ich kenne das Spiel auf meine Art: Kevin als Vorname ist bekanntlich kein Name, sondern eine Diagnose, und mit 1,60 brauche ich auf Events regelmäßig eine Kiste, um ans Mikrofon zu kommen. Wir reden offen über Mobbing in der Schulzeit, über die Angst, sich öffentlich verletzlich zu zeigen, und über den Moment, in dem man sagt: Jetzt reicht's, ich mach mein Ding. Lukas erzählt, wie nervös er vor seinem ersten LinkedIn-Post war, in dem er sein Stottern öffentlich gemacht hat, und wie überraschend positiv die Reaktionen waren. Ich erzähle, wie mir eine Zahnschiene und ein Podcast geholfen haben, aus der Komfortzone rauszukommen. Wir sprechen über Humor als Überlebensstrategie, darüber, warum man sich selbst nicht so ernst nehmen sollte, und warum Selbstakzeptanz die Basis für alles ist. Am Ende sind wir uns einig: Selbst wenn es mal nicht läuft – wenn du dabei du warst, ist das das Beste, was es gibt.

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