In dieser Folge habe ich gleich zwei Gäste im virtuellen Studio: Vroni Hackl und Georg Neumann. Wir sprechen darüber, warum ChatGPT kein Sprachmodell ist, sondern ein KI-System, was ein Kontextfenster ist und warum die KI mitten im Gespräch plötzlich dümmer werden kann. Vroni räumt mit Prompting-Mythen auf, erklärt, warum Roll-Prompting differenziert betrachtet werden muss, und erzählt von ihrem eigenen Benchmark, bei dem sie Sprachmodelle mit kulturellen Konzepten testet. Georg zeigt, wie er mit Claude Code seinen Arbeitsalltag automatisiert – vom Tagesüberblick über HubSpot-Aufgaben bis zur automatisierten Angebotserstellung – und warum er sich von der KI sogar per WhatsApp nerven lassen will. Wir reden über den aktuellen Stand bei Bild- und Videogenerierung, über KI-Slop auf LinkedIn und Speisekarten, über die kommende AI-Kennzeichnungspflicht und darüber, warum die eigentliche Gefahr nicht in der KI liegt, sondern darin, dass wir unsere eigenen Fähigkeiten verlieren. Das Fazit der beiden: Es braucht keinen beliebigen Human in the Loop, sondern einen Literate Human in the Loop – jemanden, der bewusst entscheidet, welche Kompetenzen er behält, welche er delegiert und welche er bewusst loslässt.
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