Der jüngste „Diesel-Deal“, den Donald Trump telefonisch mit Wladimir Putin geschlossen hat, stößt international auf Unverständnis. Die USA heben damit vorübergehend die Sanktionen gegen Russland auf und spülen Geld in die russischen Kriegskassen. Das Ziel des US-Präsidenten: Er möchte bei den Midterm-Wahlen retten, was noch zu retten ist und davon ablenken, dass er mit seinem Krieg gegen den Iran die hohen Spritpreise verursacht hat. Trump fordert den ukrainischen Präsidenten Selenskyj zum Rücktritt auf und droht auch damit, Waffenlieferungen und die Weitergabe von Geheimdiensterkenntnissen an die Ukraine zu stoppen. Was ist von diesen Drohungen zu halten? Wie ist die Lage in der Ukraine kurz vor dem fünften Kriegswinter? Und wie könnte es in den USA nach den Kongresswahlen am 3. November weitergehen? Darüber diskutieren: Gerhard Mangott, Politikwissenschafter, Universität Innsbruck Christian Wehrschütz, ORF-Korrespondent Martin Weiss, ehemaliger Botschafter in Washington
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