Der katholische Prediger Fidelis stellte sich seiner Aufgabe, die ketzerischen Reformierten der Bündner Täler zum «richtigen» Glauben zu bringen. Weder seine bekehrenden Worte noch seine österreichische Leibwache konnten aber verhindern, dass er nach der Predigt in Seewis von Einheimischen ermordet wurde.
Seine Legende begann gleich nach dem Tod und führte schliesslich zu seiner Heiligsprechung (1746) als erster Märtyrer des Kapuzinerordens.
Quelle:Montifontanus, Lucianus. Kurtzer Ausszug dess Leben, Wandel, Marter, und Todt wie auch Wunderwercken Dess seeligen P. Fidelis Capucini von Sigmaringen …. Bresslau, 1729.
Literatur (Auswahl):
Bischofberger, Hermann. Der heilige Fidelis von Sigmaringen in der Pfarrkirche St. Mauritius und im Kapuzinerkloster Maria Lichtmess von Appenzell. In: Innerrhoder Geschichtsfreund, 1998.
Färber, Silvio. Bündner Wirren, in: HistorischesLexikon der Schweiz.
Schallert, Elmar. Fidelis von Sigmaringen im Urteil und Andenken der Prättigauer. In: Bündner Monatsblatt, 1973.
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