Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen: Wie du dein inneres Kind endlich beschützt
„Kannst du das noch schnell übernehmen?“
Eigentlich weißt du die Antwort sofort.
Nein.
Du bist müde. Du hast genug zu tun. Vielleicht hattest du dir sogar fest vorgenommen, heute einmal früher Schluss zu machen.
Und trotzdem hörst du dich sagen:
„Ja klar.“
Später ärgerst du dich.
Vielleicht über den anderen. Aber noch mehr über dich selbst.
Warum habe ich nicht einfach Nein gesagt?
Genau hier beginnt das eigentliche Thema. Denn Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen ist oft nicht deshalb schwierig, weil wir unsere Grenzen nicht kennen.
Wir spüren sie.
Und gehen trotzdem darüber.
Weil da sofort noch etwas anderes auftaucht: die Angst, jemanden zu enttäuschen. Egoistisch zu wirken. Einen Konflikt auszulösen. Vielleicht sogar Nähe oder Liebe zu verlieren.
Und genau deshalb lohnt es sich, beim Thema Grenzen nicht nur auf dein heutiges Verhalten zu schauen.
Sondern auch auf das Kind, das du einmal warst.
Wenn du dich darin wiedererkennst, beobachte dich heute einmal ganz bewusst: Wo taucht in dir ein Nein auf – und wie schnell machst du daraus wieder ein Ja?
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Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen beginnt bei deinem eigenen Nein
Viele denken beim Grenzen setzen zuerst an die richtigen Worte.
„Nein, das möchte ich nicht.“
„Das ist für mich nicht in Ordnung.“
„Dafür habe ich heute keine Zeit.“
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