Wenn der Körper bei Nähe zumacht, liegt es oft nicht an dir. Erfahre, warum alte Erfahrungen heute Nähe und Sexualität beeinflussen können.

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Warum dein Körper bei Nähe zumacht, obwohl du sie dir wünschst

Ihr liegt nebeneinander im Bett.

Eigentlich ist alles ruhig. Kein Streit. Kein Druck. Vielleicht ist da sogar Liebe. Vielleicht magst du diesen Menschen wirklich. Und trotzdem merkst du plötzlich, wie in dir etwas zugeht.

Dein Atem wird flacher. Dein Körper spannt sich an. Innerlich entsteht Abstand.

Und während dein Kopf noch denkt: „Ich will das doch eigentlich“, sagt dein Körper längst: „Nein. Gerade nicht.“

Wenn der Körper bei Nähe zumacht, kann sich das unfassbar verwirrend anfühlen. Vor allem dann, wenn du Nähe ja eigentlich willst.

Wenn dich dieses Thema berührt: Sei bitte achtsam mit dir. Du musst hier nichts beweisen. Lies langsam. Mach Pausen. Und wenn du merkst, dass es zu viel wird, darfst du jederzeit aussteigen.

Wenn der Körper bei Nähe zumacht, ist das kein persönliches Versagen

Viele Menschen verurteilen sich genau an dieser Stelle.

„Warum bin ich so kompliziert?“
„Warum kann ich mich nicht einfach entspannen?“
„Warum kann ich Nähe nicht zulassen?“
„Warum reagiere ich so, obwohl mein Partner gar nichts falsch gemacht hat?“

Und genau da beginnt oft der nächste Schmerz.

Nicht nur die körperliche Reaktion ist schwer. Sondern auch das, was danach kommt: Scham. Druck. Selbstvorwürfe. Dieses Gefühl, irgendwie falsch zu sein.

Aber dein Körper macht nicht einfach „Drama“.

Er reagiert nicht gegen dich.
Er reagiert für dich.

Das klingt vielleicht erstmal ungewohnt. Aber dein Körper versucht in solchen Momenten oft, dich zu schützen. Nicht unbedingt vor der Situation heute. Sondern vor etwas, das er von früher kennt.

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