Federico Garcia Lorca ist ein herausragender spanischer Lyriker des 20. Jahrhunderts. Die Seele seines Landes habe er in Worte gebracht, heißt es. Wenn das auch für sein berühmtes Gedicht „Die Gitarre“ gilt, dann muss die spanische Seele eine große Portion melancholischer Schwere in sich tragen. Die Gitarre spielt das Klagelied – und will nicht wieder enden. Dazu stellen die beiden lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das „Nocturno“ des damals 20jährigen Stefan Zweig, ein Zeitgenosse Lorcas. So mild und schwebend leicht klingen dort die „verzitterten Klänge“ der silbernen Saiten. Ein wohltuender Kontrapunkt. Dazu gibt es Bibelworte aus den Büchern Hiob und Samuel.
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