đŠ Vom Schuss bis zum Teller #3: Die gröĂten Fehler bei der Wildbrethygiene
Das StĂŒck ist erlegt, aufgebrochen und sauber versorgt â damit ist das Gröbste geschafft. Oder?
Gerade auf dem Weg vom Revier in die Wildkammer und bei der anschlieĂenden KĂŒhlung können Fehler passieren, die die QualitĂ€t unseres Wildbrets beeintrĂ€chtigen.
In dieser Folge von âVom Schuss bis zum Tellerâ spreche ich wieder mit JĂ€ger und Wildsommelier Markus Hoffmann von Rehzept. Diesmal drehen wir den SpieĂ um: Statt zu erklĂ€ren, wie alles im Idealfall lĂ€uft, schauen wir uns an, was in der Praxis gerne einmal schiefgeht.
Warum gehört aufgebrochenes Wild nicht einfach irgendwo zwischen Gummistiefel, Bergezeug und Hund in den Kofferraum? Was passiert, wenn mehrere noch warme StĂŒcke zu dicht liegen oder in einer bereits gut gefĂŒllten KĂŒhlung hĂ€ngen? Und warum ist ein kalter Herbst- oder Wintertag noch lange keine Garantie dafĂŒr, dass Wild nicht verhitzen kann?
Gerade mit Blick auf die kommende DrĂŒckjagdsaison wird es spannend: Körpermasse, Schwarte und Feist können die WĂ€rmeabgabe beeinflussen. Ein starkes StĂŒck Schwarzwild ist eben nicht automatisch durchgekĂŒhlt, nur weil drauĂen wenige Grad ĂŒber oder sogar unter null herrschen.
AuĂerdem sprechen wir ĂŒber Fliegen am Wild, den Kontakt mit Jagdhunden, saubere Wildwannen, Kreuzkontamination und Einweghandschuhe â denn auch ein Handschuh bleibt nur so lange sauber, bis wir mit ihm etwas Unsauberes anfassen.
Und dann wÀre da noch ein Hygienerisiko, das man nicht kaufen, waschen oder desinfizieren kann: Routine.
Denn âDas haben wir schon immer so gemachtâ bedeutet nicht automatisch, dass es nicht auch besser geht.
đ Gewinnspiel:
Das Jagdblatt verlost gemeinsam mit uns drei Jahresabonnements. Mitmachen könnt ihr bis zum 31.10.2026. Wie ihr teilnehmen könnt, erfahrt ihr direkt in der Folge.
In der nĂ€chsten Folge bleibt unser Wild in der KĂŒhlung und wir klĂ€ren, wie lange eigentlich. Dann geht es um Fleischreifung und das richtige AbhĂ€ngen von Reh-, Schwarz-, Rot- und Damwild.
Weidmannsheil und danke fĂŒrs Zuhören đ§
Eure Anja
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