Kanonenfeuer, splitterndes Holz und Pulver, das jeden Moment das ganze Schiff in die Luft sprengen kann: Seeschlachten der frühen Neuzeit waren für die Menschen an Bord ein Kampf auf engstem Raum. Dr. Sarah von Hagen richtet den Blick nicht auf Admiräle und Flottenmanöver, sondern auf Schiffsjungen, gepresste Seeleute, Offiziere und Chirurgen. Wie wurden Besatzungen rekrutiert? Warum galten Kriegsschiffe als „schwimmende Gefängnisse“? Und wie veränderten Entern, Verbrennen, Jagen und Beschießen das Erleben der Gewalt? Selbstzeugnisse, Gerichtsakten und Bilder öffnen ein bedrückendes Fenster in den Seekrieg zwischen 1665 und 1783 – bis zu den Decks, die Überlebende als „Schlachthäuser“ beschrieben.
Weitere spannende Inhalte zur Geschichte des Mittelalters findet ihr im L.I.S.A Wissenschaftsportal der Gerda Henkel-Stiftung:
Diese Podcast-Folge entstand im Auftrag der Gerda Henkel-Stiftung. Weitere Interviews mit Stipendiat:innen der Stiftung erscheinen in den kommenden Wochen.
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