Verkauf und Verwendung von lautem Feuerwerk will die Feuerwerksinitiative verbieten. Erlaubt bleiben Vulkane oder bengalische Streichhölzer und grosse Feuerwerke an Silvester oder am 1. August. Am 29. November wird über die Initiative abgestimmt.
Entstanden ist die Feuerwerksinitiative aus Bürgerkreisen. Getragen wird sie hauptsächlich von Tierschutzorganisationen wie dem Schweizer Tierschutz, aber auch Jäger oder die Lärmliga Schweiz sprechen sich dafür aus. Das Verbot von Raketen und Böllern soll in die Verfassung geschrieben werden und für die ganze Schweiz gelten. Feuerwerk verursache Lärm, belaste die Umwelt, setze Tiere in Panik und verursache Abfall.
Dagegen wehren sich die Gegnerinnen und Gegner. Sie warnen vor einer Überregulierung und Bevormundung der Menschen. Denn schon jetzt können Gemeinden und Kantone Einschränkungen und Feuerwerksverbote erlassen.
Kilian Baumann, Nationalrat der Grünen und Bettina Balmer, Nationalrätin der FDP diskutieren in der Abstimmungskontroverse bei Matthias Baumer
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