Als Christian Sewing 2018 das Amt des Vorstandsvorsitzenden der
Deutschen Bank übernimmt, steht diese vor einer tiefgreifenden
Restrukturierung mit Konsequenzen für tausende Mitarbeiter weltweit. Wie
trifft man Personalentscheidungen dieser Tragweite und holt sich
externen Rat ein, ohne die Entscheidung selbst zu delegieren? Im
Austausch zwischen zwei CEOs spricht der Deutsche-Bank-Chef über die
Bedeutung von Fairness und Verantwortungsbewusstsein – Werte, die er von
seinem Vater gelernt hat, der ihn damals zur Banklehre statt der
Karriere als Sportjournalist bewegte.
Welchen Standortvorteil ein demokratisches Deutschland bietet und wie
sein eigener kultureller Hintergrund als Ostwestfale seinen heutigen
Führungsstil prägt, teilt Christian Sewing im Gespräch mit Rainer Esser.
Dabei blickt er nicht nur auf seine Rolle innerhalb der Deutschen Bank,
sondern auch darüber hinaus: darauf, wie er als CEO Abstand zur Arbeit
gewinnt und was er auf dem Tennisplatz über strategisches Management
gelernt hat.
Christian Sewing wurde 1970 in Bünde (Ostwestfalen) geboren; sein Vater
betrieb eine mittelständische Druckerei. Der Bankmanager ist seit 2018
Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank AG und Präsident des
Bundesverbands deutscher Banken (BdB). Als junger Mann spielte Sewing
Tennis in der Oberliga und wollte Sportjournalist werden – auf Wunsch
seines Vaters begann er 1989 jedoch seine Ausbildung zum Bankkaufmann in
Bielefeld.
In »Haben Sie kurz Zeit?« spricht Rainer Esser alle zwei Wochen mit
CEOs, Vorstandsvorsitzenden und anderen Entscheidungsträgerinnen. Sie
haben Fragen oder Anmerkungen? Schreiben Sie uns gerne an
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