Franziska und Dominik erzählen die zweite Geburt ihrer Kinder so, wie sie sie erlebt haben: mit Angst, Schmerz, Kontrollverlust, Wut, Hilflosigkeit und dem Gefühl, gleichzeitig für zwei Kinder da sein zu müssen, obwohl man nur an einem Ort sein kann. Franziska beschreibt, wie sie sich in der Schwangerschaft körperlich zunehmend fremd fühlte und wie sehr sie das Gefühl traf, damit allein zu sein. Dominik erzählt, was es mit ihm gemacht hat, im entscheidenden Moment nicht bei Franziska sein zu können – und sich emotional von dem Neugeborenen fernzuhalten, um irgendwie weiter zu funktionieren.
Keine Anleitung, keine medizinische Bewertung, kein sauberer Abschluss. Nur eine Geschichte darüber, wie es sich anfühlen kann, wenn eine Geburt nicht als behütete Bubble beginnt, sondern als Ausnahmezustand.