El-Gawhary schildert, dass trotz Waffenstillstands weiterhin zahlreiche Palästinenser in Gaza getötet werden und große Teile des Gebiets unter israelischer Kontrolle stehen.
Die humanitäre Lage bleibt dramatisch, da Hilfslieferungen eingeschränkt sind und ein Wiederaufbau faktisch nicht stattfindet.
Der von den USA initiierte Gaza-Friedensrat sollte zentrale politische und administrative Lösungen bringen, doch kaum ein Punkt des Plans wurde umgesetzt.
Parallel dazu hat die Hamas ihren zivilen Verwaltungsapparat aufgelöst, ohne dass klar ist, wer die Kontrolle tatsächlich übernehmen soll.
Treffen des Friedensrats, etwa in Zypern, bleiben intransparent und sorgen durch geleakte Dokumente für Kritik, insbesondere wegen geplanter Immunität und Eingriffe in Eigentumsrechte.
Konkrete Wiederaufbaupläne beschränken sich auf temporäre, streng kontrollierte Zonen in von Israel kontrollierten Gebieten, was als politisches Druckmittel interpretiert wird.
Grundannahme vieler internationaler Akteure ist, dass erst die Entwaffnung der Hamas erfolgen muss, bevor weitere Schritte möglich sind.
El-Gawhary kritisiert, dass dadurch die israelische Besatzung als zentrale Ursache ausgeblendet wird und der gesamte Prozess in einer politischen Sackgasse verharrt.
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