Der Reitverein Hohenböken in der Gemeinde Ganderkesee im Oldenburgischen möchte wie jedes Jahr sein Turnier veranstalten. Das Programm ist reichhaltig – vom Reiterwettbewerb über Kostümspringen bis zu Prüfungen der Klasse M. Doch kurz vor dem Turnier, bei dem auch noch das 50-jährige Jubiläum gefeiert werden soll, flattert ein Einschreiben ins Haus. Absender: Das Veterinäramt des Kreises Oldenburg. Im Schreiben wird eine Strafe von bis zu 25.000 Euro angedroht, sollte es zu Verstößen gegen das Tierschutzgesetz kommen. Außerdem wird der veranstaltende Verein informiert, dass er für verschiedene Dinge verantwortlich ist. Nicht nur, ausreichend Wasser für die Pferde vorzuhalten (eine Selbstverständlichkeit), sondern auch für unkorrekt sitzendes Zaum- und Sattelzeug soll der Reitverein haftbar gemacht werden können und für (alte) Verletzungen, die nichts mit dem Turniertag zu tun haben. Stress soll vermieden und Tiere „mit Amputationen“ – so steht es da wirklich – sollen abgesondert werden.
Die Hosts von ERZÄHL MIR WAS VOM PFERD beleuchten diesen Fall, der leider kein Einzelfall ist, von allen Seiten. Die Vorsitzende des Vereins kommt genauso zu Wort wie Dr. Henrike Lagershausen, die bei Pferdesport Deutschland den Bereich Veterinärmedizin verantwortet. Außerdem werden auch juristische Aspekte angeschnitten und wie Pferdesport Deutschland, sprich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), sich zu den immer häufiger auftretenden Problemen mit Veterinärämtern positioniert.
Im Quiz sind die Leitlinien zur Pferdehaltung, die in dieser Folge eine große Rolle spielen, nochmal ein Thema. Und eine Frage lässt uns geschichtlich auf den Ursprung der FN blicken.
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