Der Eisbär ist der größte an Land lebende Raubtierjäger der Erde und zugleich ein Tier, dessen gesamte Existenz an eine einzige, zunehmend unzuverlässige Ressource geknüpft ist: das arktische Meereis. Diese Folge erklärt, wie Fell, Pfoten und Spürsinn perfekt auf die Ansitzjagd an Atemlöchern der Robben zugeschnitten sind, warum Eisbären offiziell als marine Säugetiere gelten, und wie ihre Fortpflanzung mit Keimruhe und monatelanger Winterruhe in der Schneehöhle funktioniert. Wir sprechen über die arktische Verstärkung des Klimawandels, über Langzeitstudien aus der Hudson Bay, die sinkende Körpergewichte und Geburtenraten dokumentieren, über die kulturelle Bedeutung von Nanuk für die Inuit und über das frühe internationale Schutzabkommen von 1973. Am Ende steht die Frage, wie eng das Schicksal dieses eindrucksvollen arktischen Jägers mit globalen Entscheidungen weit außerhalb der Arktis verbunden ist.
QuellenStirling, I. (2011). Polar bears: The natural history of a threatened species. Fitzhenry & Whiteside.Derocher, A. E. (2012). Polar bears: A complete guide to their biology and behavior. Johns Hopkins University Press.Amstrup, S. C., Marcot, B. G., & Douglas, D. C. (2008). A Bayesian network modeling approach to forecasting the 21st century worldwide status of polar bears. In Arctic Sea Ice Decline: Observations, Projections, Mechanisms, and Implications. American Geophysical Union.Regehr, E. V., Laidre, K. L., Akçakaya, H. R., et al. (2016). Conservation status of polar bears in relation to projected sea-ice declines. Biology Letters, 12(12), 20160556.
Podden och tillhörande omslagsbild på den här sidan tillhör
Tiere, Pflanzen und Landschaften zum Entspannen und Lernen. Innehållet i podden är skapat av Tiere, Pflanzen und Landschaften zum Entspannen und Lernen och inte av,
eller tillsammans med, Poddtoppen.