Hoch über der Baumgrenze erwacht im April das Alpenmurmeltier aus einem halben Jahr Winterschlaf. Diese Folge begleitet es durch ein ganzes Jahr: durch die kargen Frühlingswochen, die Geburt der Jungen und den blühenden Almsommer. Du erfährst, wie das Leben in der Familie funktioniert, warum Pfiffe über Leben und Tod entscheiden können und weshalb kein Murmeltier Vorräte anlegt, sondern seinen eigenen Körper als Speicher nutzt. Im Herbst ziehen sich die Tiere in den Winterbau zurück. Dort sinken Körpertemperatur und Herzschlag auf ein Minimum, und die Familie wärmt sich gemeinsam durch die kalte Zeit. Eine ruhige Reise durch die Berge, ihre Jahreszeiten und die Frage, was Zusammenhalt in der Natur bewirkt.QuellenArnold, W. (1990). The evolution of marmot sociality: II. Costs and benefits of joint hibernation. Behavioral Ecology and Sociobiology, 27(4), 239–246.Ruf, T., & Arnold, W. (2008). Effects of polyunsaturated fatty acids on hibernation and torpor: A review and hypothesis. American Journal of Physiology: Regulatory, Integrative and Comparative Physiology, 294(3), R1044–R1052.Ruf, T., & Geiser, F. (2015). Daily torpor and hibernation in birds and mammals. Biological Reviews, 90(3), 891–926.Unterstütze den Podcast: Wenn dir diese Folge gefallen hat und du die Produktion unterstützen möchtest, freue ich mich über einen Kaffee auf Ko-fi. Jede Unterstützung hilft, neue Folgen zu produzieren.
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