Inhaltswarnung: In dieser Folge geht es auch um Suizidgedanken bei Kindern und Jugendlichen.
Euer Kind zieht sich zurück, ist gereizt, schläft viel und hat keine Lust mehr auf das, was ihm früher Spaß gemacht hat. Ist das Pubertät? Eine Phase? Oder schon eine Depression?
Wir ordnen das fachlich ein: Depressionen kommen bei Kindern und Jugendlichen vor, sind nicht selten, sehen aber teilweise anders aus als bei Erwachsenen. Und sie sind behandelbar.
Darum geht es:
- Die Kernsymptome und warum zwei Wochen die Grenze sind
- Warum eine Depression bei Kindern und Jugendlichen nicht durchgängig traurig aussieht, sondern auch gereizt oder wechselhaft
- Abgrenzung zur Pubertät: Häufigkeit, Intensität, Dauer und die Zahl der betroffenen Lebensbereiche
- Warnzeichen je Alter, vom Vorschulkind bis zum älteren Jugendlichen
- Wie Depressionen entstehen: kognitive Triade, Vulnerabilität und Stress, erlernte Hilflosigkeit
- Warum ein Waldspaziergang kein Antidepressivum ist, kleine Routinen aber trotzdem wirken
- Sätze wie „Es ist doch alles sinnlos“: ansprechen, nachfragen, Hilfe holen, ohne zu dramatisieren
- Anlaufstellen und Behandlungsformen, von der Praxis bis zur Klinik
Wenn ihr euch sorgt: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222, Nummer gegen Kummer 116 111.
Im Akutfall die Notaufnahme der ortsansässigen bzw. nahegelegenen Kinder- und Jugendpsychiatrie.
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