Dein Kind kommt schlecht gelaunt aus der Schule und der ganze Nachmittag kippt. Du machst Angebote, redest zu, versuchst die Stimmung zu drehen, und dein eigener Abend ist damit gelaufen. In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie über einen Satz, den fast alle Eltern kennen. Wenn mein Kind glücklich ist, dann bin ich auch glücklich. Marie erklärt, wo gesunde Anteilnahme aufhört und wo ein Kind anfängt, sich für die Stimmung der ganzen Familie verantwortlich zu fühlen. Es geht darum, warum manche Kinder dann ihre Gefühle verstecken und andere bei jeder Kleinigkeit ausrasten, warum sich bemühte Eltern oft mit besonders frustrierten Kindern wiederfinden und was das für Familien mit einem ADHS-Kind bedeutet, das tatsächlich mehr Struktur und mehr Begleitung braucht. Die beiden sprechen auch darüber, warum es für ein Kind eine Entlastung ist, mal richtig mies drauf sein zu dürfen, ohne dass jemand das sofort in Ordnung bringt. Zum Schluss geht es um einen ersten kleinen Schritt und um einen konkreten Satz, mit dem du deinem Kind sagen kannst, dass du gerade eine halbe Stunde für dich brauchst.

Eine Folge für alle, die aus Liebe alles geben und sich dabei selbst aus dem Blick verloren haben.

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