Migrationsforscher Gerald Knaus spricht über Wege, irreguläre Zuwanderung nach Europa einzudämmen oder gar zu beenden. Wie können die europäischen Staaten die Kontrolle darüber zurückgewinnen, wer zu ihnen kommt - und gleichzeitig die menschenrechtlichen Standards aufrechterhalten?
Im Gespräch stellt Knaus sein Konzept von Asylverfahren in sicheren Drittstaaten vor und erläutert, warum er der Ansicht ist, dass sich irreguläre Migration so zügig auf nahezu Null senken ließe. Außerdem erläutert er, warum die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen für ihn "Theaterpolitik" sind und dass eine Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl nur sehr wenig verändern würde.
Gast: Gerald Knaus, Vorsitzender der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI)
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner
Foto Gerald Knaus: Olesia Ponomarenko
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Mehr zum Thema:
Interview mit [Gerald Knaus](https://www.nzz.ch/international/europa-koennte-die-irregulaere-migration-drastisch-reduzieren-sagt-gerald-knaus-der-migrationsexperte-hat-einen-plan-der-offenbar-auch-in-europaeischen-regierungen-auf-offene-ohren-stoesst-ld.1909256) über sein "Projekt Zero"
Ein [Correctiv-Artikel](https://correctiv.org/aktuelles/flucht-und-migration/2026/08/19/die-eu-hat-derzeit-kein-konzept-migrationsforscher-knaus-ueber-ceuta/) über die Lage in der spanischen Exklave Ceuta und wie die EU darauf reagieren sollte
Ein Video-Portrait vom [ORF](https://on.orf.at/video/14329978/kreuz-quer-nah-dran-der-grenzgaenger-gerald-knaus) vom Juli 2026.
Ein Gastkommentar aus dem österreichischen Nachrichtenmagazin [Profil](https://www.profil.at/meinung/gerald-knaus-luegen-mythen-und-politik/403076363) führt aus, warum das Jahr 2015 für uns auch heute noch politisch bestimmend ist.