Sachsens Bildungssystem steht vor deutlichen Veränderungen: Kultusminister Conrad Clemens erhöht die Unterrichtsstunden für Referendare, ordnet Berufsschulangebote neu und will die Erzieherausbildung an öffentlichen Standorten stark konzentrieren. Für Sachsen ist das politisch brisant, weil Lehrermangel, sinkende Geburtenzahlen und knappe Haushalte gleichzeitig Druck auf Schulen, Kitas und Ausbildungsstätten machen. Wir klären, warum Clemens auf kurzfristige Entlastung setzt, weshalb Gewerkschaften und Betroffene scharf reagieren und was der Kurswechsel für angehende Lehrerinnen, Lehrer und Erzieher bedeutet. Außerdem: Haushalt, Organklage und Infineon-Eröffnung.
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