Gendersensible Erziehung beginnt viel früher, als vielen bewusst ist. Wie wir mit Kindern über Körper, Scham, Nähe und Geschlecht sprechen, kann beeinflussen, wie sicher sie sich im eigenen Körper fühlen und wie selbstverständlich sie später Grenzen wahrnehmen.
Sirid Böhm arbeitet zu Diversity, Equity und Inclusion, beschäftigt sich mit Sprache als Machtinstrument und ist Mutter von zwei Kindern. In dieser Folge spreche ich mit ihr darüber, was gendersensible Erziehung wirklich bedeutet, warum genderneutral nicht automatisch die Lösung ist und weshalb Kinder mehr brauchen als die Idee, Geschlecht einfach auszublenden.
Wir sprechen über Scham als Kontrollinstrument, über Menstruation, Körperbilder, Kinderbücher, Sprache im Alltag und die Frage, wie Eltern mit eigenen Unsicherheiten umgehen können. Außerdem geht es darum, warum ein offener Umgang mit Körpern, Grenzen und Vielfalt später auch Einfluss auf Lust, Sexualität und Selbstbestimmung haben kann.
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