Schuld ist ein schweres Wort, und wir vermeiden es, wo wir können. Wir sagen lieber, wir hätten ein schlechtes Gewissen. Doch hinter diesem freundlichen Etikett steckt fast immer das stärkere Gefühl – und es meldet sich oft genau dann, wenn wir eigentlich nichts falsch gemacht haben. Nach einem Nein. Nach einer Entscheidung, die für jemand anderen schlecht ausging, obwohl sie vernünftig war.

In dieser Folge sehen wir uns an, warum sich so viele Menschen schuldig fühlen, wo kein Gericht der Welt ein Urteil sprechen würde. Wir trennen drei Dinge, die im Gefühl ständig verschwimmen: etwas verursacht zu haben, schuld zu sein und für etwas verantwortlich zu sein. Und wir gehen der unbequemen Frage nach, warum etwas in uns die Schuld geradezu sucht – warum wir uns lieber zum Täter machen, als ein kleines Rad im Getriebe der Ursachen zu sein.

Im Zentrum steht eine Unterscheidung, die alles verändert: der Unterschied zwischen Schuld und Scham. Zwischen dem Satz „Ich habe einen Fehler gemacht“ und dem Satz „Ich bin ein Fehler“. Das eine lässt sich bearbeiten, das andere legt uns lahm. Und genau an der Schwelle, an der das eine ins andere kippt, entscheidet sich, ob ein schlechtes Gewissen uns mit den anderen verbindet oder von ihnen trennt.

Eine Folge über das nächtliche Kreisen, über die heimliche Größe, die in der Selbstanklage steckt, und über einen Rückweg, der nicht über mehr Strenge führt, sondern über die schlichte Frage: Würde ich mit einem Freund so reden, wie ich gerade mit mir selbst rede?

Wer mit diesen Gedanken tiefer arbeiten und lernen möchte, eine Grenze zu ziehen, ohne sich dafür innerlich anzuklagen, findet das in meiner Audio-Masterclass „Mehr bei dir“: stoicmind.at/audiomasterclass

Mehr zu meiner Arbeit, zu Coaching und Beratung: stoicmind.at und stoicmind.at/coaching-beratung

Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

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