Er war Partner bei einer Top-Kanzlei. Mit 50 hat er alles hingeworfen – um Sänger zu werden.
20 Jahre Anwalt. Die letzten Jahre Partner für M&A und Gesellschaftsrecht bei einer internationalen Großkanzlei.
Gutes Geld, hohes Ansehen. Und trotzdem: ein Gefühl, das nicht verschwinden wollte. Mit 50 hat Karsten gekündigt – um freischaffender Sänger zu werden. 🎤
Ein Satz aus dem Gespräch ist mir hängen geblieben.
Karsten beschreibt, wie er sich jahrelang gefühlt hat, obwohl ihn objektiv niemand zwang, im Job zu bleiben:
"Es steht niemand morgens mit einer Pistole neben meinem Bett."
Dieses Bild trifft etwas, das ich bei vielen Juristinnen und Juristen erlebe (mich eingeschlossen):
Wir reden uns ein "ich kann nicht" ein – dabei ist es fast immer ein "ich will nicht" oder "ich traue mich nicht".
Kennst du das Gefühl, in einem Job "gefangen" zu sein, obwohl dich rein rechtlich betrachtet niemand daran hindert zu gehen? 💭
Diese Folge ist dann für dich interessant, wenn…
1️⃣ du verstehen willst, warum sich "ich kann nicht" bei genauerem Hinsehen oft als "ich will nicht" entpuppt
2️⃣ du denkst, ein Berufswechsel nach Jahrzehnten in der Kanzlei sei unrealistisch oder zu riskant
3️⃣ du lernen willst, wie man Zukunftsängste sauber von den eigentlichen finanziellen Fragen trennt
4️⃣ du einen weiteren spannenden, unkonventionellen Juristen kennenlernen willst
🎧 Link zur Folge in den Kommentaren.