„Jura schadet nie."
Dario Dill hat nach dem zweiten Staatsexamen nichtsKlassisches gemacht. Kein Angestelltenverhältnis. Keine eigene Kanzlei.
Stattdessen: ein Startup für Legal Design – gegründet während des Referendariats, neben 25 bis 35 Stunden Arbeit pro Woche. Dann Corona. Dann 3D-Druck. Und heute?
Ist er Geschäftsführer eines Vereins, der die Expo 2035nach Berlin holen will und Berlins Transformation auf Basis der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele vorantreibt.
Was mich an diesem Gespräch besonders beschäftigt hat:
Dario hat das nicht als Plan beschrieben.
Sondern als Offenheit. Als „positiven Gedanken, dass es irgendwie wird."
Und als die Bereitschaft, zwischendurchauch mal Dinge scheitern zu lassen – sein 3D-Druck-Unternehmen hat er nach 3 Jahren in die Liquidation gebracht. Bewusst. Mutig.
Das Jura-Handwerkszeug, das er heute täglich nutzt?
Strukturiertes Denken. Das Verständnis für Grundrechte und Staatsorganisation.
Und – das fand ich überraschend ehrlich – die Überzeugung, dass unser Rechtssystem es wert ist, verteidigt zu werden.
🎙️ Diese Folge ist dann für dich interessant, wenn…
1️⃣ du verstehen willst, welcheRolle Jura noch spielt, wenn man längst in ganz anderen Welten unterwegs ist
2️⃣ du denkst, dass man nach dem zweiten Examenzwingend einen klassischen juristischen Weg einschlagen muss
3️⃣ du lernen willst, wie man Unsicherheit undNeugierde als Antrieb nutzt – statt auf einen fertigen Plan zu warten
4️⃣ du einen weiteren unkonventionellen Juristenkennenlernen willst